ChatGPT Images 2.5
von OpenAI
OpenAIs Bildmodell, erschienen im September 2026.
Schärfere Details, präzise Edits, kürzere Wartezeit.

Hauptfunktionen
Technische Spezifikationen
8. Sept. 2026
Ausrollung an alle Tarife von ChatGPT, ChatGPT Work und Codex, auf Desktop, Mobilgerät und im Web.
Zwei
GPT-Image-2.5 Flare arbeitet schnell. Sunburst bringt Präzision über mehrere Bearbeitungen hinweg.
Bis zu 4K
Längste Kante 3840 px, Seitenverhältnisse von 1:3 bis 3:1, eigene Maße in Schritten von 16 px.
Fünf
low, medium, high, xhigh und max, dazu auto. Die beiden oberen Stufen sind neu in 2.5.
Anwendungsfälle

Poster und Verpackung
Plakat, Faltblatt, Umverpackung: Headline und Kleingedrucktes müssen beide lesbar sein. Zitieren Sie den Text im Prompt und vergleichen Sie high mit xhigh.

Infografiken und Diagramme
OpenAI nennt Infografiken und Layout als klaren Fortschritt in 2.5. Prüfen Sie die Beschriftungen, nicht nur den Gesamteindruck.

Porträts aus einem Foto
Ein Gesicht in eine andere Epoche, Garderobe oder Bildsprache setzen. Identität, Pose und Mimik halten, es ändert sich nur das Genannte.

Produktbilder Schritt für Schritt
Das Etikett wechselt, Flasche, Licht und Bildausschnitt bleiben stehen. Genau für diese Kette von Freigaben ist GPT-Image-2.5 Sunburst gebaut.

Storyboards und Serien
Legen Sie zuerst ein Referenzbild der Figur an. Danach wiederholen Sie ihre Merkmale in jeder neuen Szene.

Von der Skizze zum fertigen Bild
Sie zeichnen das Layout, das Rendering füllt es aus. Schreiben Sie dazu, dass die Perspektive hält und nichts Neues hinzukommt.
Prompt-Beispiele

Weinetikett
Etikett einer Weinflasche mit Gutsname, Jahrgang und vier Zeilen Verkostungsnotizen
Edit prompt
Wanderkarte
Poster mit der Wanderkarte eines Nationalparks, sechs Routen mit Namen und Distanzen
Edit prompt

Comicstrip
Dreiteiliger Comicstrip mit handgelettertem Sprechblasentext, Tusche und Flächenfarben
Edit prompt

Nährwerttabelle
Rückseite einer Müslipackung mit vollständiger Nährwerttabelle, jeder Wert lesbar
Edit promptWas ist ChatGPT Images 2.5?
ChatGPT Images 2.5, auch als GPT Image 2.5 geschrieben, ist das Bildmodell, das OpenAI am 8. September 2026 veröffentlicht hat. Es folgt auf ChatGPT Images 2.0 und erscheint an drei Stellen gleichzeitig: in ChatGPT für alle Tarife, in Codex und in der API als zwei getrennte Modelle.
Die wichtigsten Änderungen: schärfere Details, natürlicheres Licht, feinere Texturen. Menschen und Produkte aus Ihren Referenzfotos bleiben besser erhalten. Bearbeitungen über ein langes Hin und Her laufen verlässlicher. Die Generierung ist bis zu 50 % schneller als bei Images 2.0. Zur Größenordnung nennt OpenAI gleich zu Beginn eine Zahl: Über ChatGPT Images und die GPT-Image-Modelle entstehen bereits mehr als drei Milliarden Bilder pro Woche.
Interessant wird das dort, wo ein Bild eine Freigabe passieren muss: in der Agentur, im Marketing-Team, im Mittelstand. Dort zählt weniger der spektakuläre Einzeltreffer als die vierte Korrekturrunde, die noch sauber aussieht.
GPT-Image-2.5 Flare und Sunburst
Die interessante Entscheidung dieser Version: Es gibt kein einzelnes Modell zum Auswählen.
GPT-Image-2.5 Flare ist das kleine Modell und der Standard. Es liefert die Qualität von GPT Image 2 bei bis zur halben Latenz. Damit ist es die richtige Wahl für Creator- und Social-Content. Ebenso für Produktansichten, Bildsuche und schnelle Entwürfe. Auch alles in großer Menge läuft hier. Manus hat es vor dem Start geprüft. Auf eigenen Workloads maß Manus die zwei- bis vierfache Geschwindigkeit von GPT Image 2.
GPT-Image-2.5 Sunburst ist das Basismodell und für gehobene Arbeiten gebaut, die enge Kontrolle über viele Bearbeitungen brauchen: Kampagnenmotive in Produktion, aufwendige Produktfotografie, alles, wo die vierte Fassung so sauber sein muss wie die erste. Die Qualität liegt über GPT Image 2, die Rechenzeit ebenfalls.
OpenAIs eigene Empfehlung geht in eine klare Richtung. Erfüllt Ihre bisherige Arbeit die Qualitätsansprüche, starten Sie mit Flare und sehen Sie, wie viel Zeit Sie zurückbekommen. Tut sie das nicht, beginnen Sie mit Sunburst und sichern Sie zuerst die Qualität. Erst danach prüfen Sie, ob Flare dieselbe Messlatte schafft. Über das Tempo allein sind die beiden nicht austauschbar: Die Dauer hängt vom Modell und von der Qualitätsstufe ab, messen Sie sie deshalb an Ihren eigenen Prompts.
Wo ChatGPT Images 2.5 steht
Beide Modelle gingen direkt an die Spitze der Arena-Ranglisten. Dort vergleichen Menschen zwei unbeschriftete Ergebnisse und wählen das bessere.
In der Image Edit Arena führt GPT-Image-2.5 Sunburst mit 1520. GPT-Image-2.5 Flare folgt mit 1491, GPT Image 2 steht mit 1461 auf Platz drei. In der Text-to-Image Arena sieht es genauso aus: Sunburst 1421, Flare 1399, GPT Image 2 1381. In allen drei Bild-Arenen hält Sunburst Platz eins und Flare Platz zwei, auch beim Bearbeiten mehrerer Bilder.
Zur Einordnung die nächsten Plätze auf der Editier-Rangliste. Grok Imagine Image 2.0 kommt auf 1439, MAI-Image 2.6 auf 1434. Danach folgen Seedream 5.0 Pro mit 1394, Nano Banana Pro mit 1390 und Nano Banana 2 mit 1387.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Beide Werte für 2.5 gelten weiterhin als vorläufig, denn hinter ihnen stehen einige Tausend Stimmen statt der Hunderttausenden etablierter Modelle. Sie werden sich also verschieben. Und die Arena misst, welches Bild auf den ersten Blick gefällt. Ob ein Modell ein Markenlayout über vier Korrekturrunden zusammenhält, ist eine andere Frage. Lesen Sie die Zahlen als frühes Signal, nicht als abschließendes Urteil. Stand der Werte: 9. September 2026.
Präzises Bearbeiten und Stabilität über viele Runden
Zwei der vier Verbesserungen betreffen das Bearbeiten. Sie verändern die tägliche Arbeit am stärksten.
Die erste betrifft den Umfang einer Änderung. Sie bitten um eine Änderung, und 2.5 führt genau diese aus. Motiv, Bildaufbau und der umgebende Markenauftritt bleiben stehen, auch vor unruhigem Hintergrund. Ein Produkt, ein Hintergrund oder eine Textzeile wechselt, ohne dass sich der Rest des Bildes still umsortiert.
Die zweite betrifft die Ausdauer. Im langen Gespräch überstehen frühere Bearbeitungen die späteren eher. Jede neue Anweisung baut auf dem Erreichten auf, statt das Bild abzunutzen. Damit wird eine Kette von Korrekturen nutzbar. Bisher war sie ein Wettlauf, im dritten Versuch alles gleichzeitig richtig zu treffen.
Absolut ist beides nicht. OpenAI führt das Abdriften weiterhin als bekannte Grenze und wird beim Gegenmittel deutlich: Muss ein Bereich pixelgenau bleiben, montieren Sie die freigegebene Bearbeitung zurück ins Original, statt sich auf den Prompt zu verlassen.
Qualitätsstufen, Auflösung und Transparenz
Beide Modelle nehmen fünf ausdrückliche Qualitätsstufen plus auto entgegen: low, medium, high und zwei neue in dieser Generation, xhigh und max. Bei Images 2.0 war bei high Schluss. Der zusätzliche Spielraum zielt auf feines Kleingedrucktes, und jede Stufe nach oben kostet Rechenzeit. Eine höhere Stufe garantiert außerdem nicht bei jedem Prompt ein besseres Ergebnis. Sinnvoll ist deshalb: die Stufe anheben, bis die Anforderung erfüllt ist, und danach wieder eine Stufe zurückgehen.
Die Ausgabe reicht bis 4K. Die längste Kante misst 3840 Pixel, beide Kanten müssen Vielfache von 16 sein. Das Seitenverhältnis liegt zwischen 1:3 und 3:1. Die Gesamtpixelzahl bewegt sich zwischen 655.360 und 8.294.400. Alles oberhalb von 2560x1440 markiert OpenAI als experimentell. Transparente Hintergründe funktionieren bei Ausgabe als PNG oder WebP. Prüfen Sie sie in der Datei statt nach Augenschein, denn ein gerendertes Schachbrettmuster ist noch kein Alphakanal.
Sketch, Vorlagen und geteilte Prompts
Neben dem Modell hat ChatGPT vier Neuerungen bekommen.
Sketch lässt Sie direkt in ChatGPT zeichnen und nutzt die Zeichnung als visuelle Vorgabe. Das ist der schnellste Weg zu einem Layout oder einer Silhouette, die ein ganzer Absatz Beschreibung immer wieder verfehlt. Mit @Sketch öffnen Sie das Werkzeug. Vorlagen liefern einen Startpunkt für gängige Formate wie Poster oder Merchandise. Die Details fragen sie danach ab. Im Work-Modus stehen sie noch nicht bereit. Kommentare setzen Sie direkt auf das Bild, um eine Änderung auf eine Stelle zu richten. Ein fertiges Bild teilen Sie jetzt zusammen mit seinem Prompt. Andere bauen die Idee dann mit eigenen Fotos nach.
Sicherheit und Herkunftsnachweis
OpenAIs System Card benennt offen, warum der Sicherheitsapparat gewachsen ist: 2.5 erlaubt einen höheren Realismus, und ohne Schutzmaßnahmen entstünden daraus überzeugendere Deepfakes von echten Personen, Orten und Ereignissen.
Die Maßnahmen greifen in Schichten. Richtlinienprüfungen lehnen unzulässige Anfragen ab, bevor die Generierung beginnt. Danach prüft ein multimodales Sicherheitsmodell sowohl die eingegebenen Bilder als auch das Ergebnis. Auf OpenAIs eigenem Testset gegnerischer Anfragen sank der Anteil unsicherer Bilder, die bei Nutzern ankamen. Er liegt bei 1,09 % für Sunburst und 1,41 % für Flare, gegenüber 1,64 % bei Images 2.0. Keines der beiden Modelle überschreitet die Preparedness-Schwellen für biologische oder Cyber-Fähigkeiten; biologische Schutzmaßnahmen gelten vorsorglich trotzdem.
Für den Herkunftsnachweis tragen die Bilder C2PA-Metadaten. Neu in dieser Version kommt ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen von Google DeepMind hinzu, in ChatGPT, in Codex und in der API.
Was noch nicht gut klappt
OpenAI veröffentlicht eine eigene Liste der Grenzen. Sie gehört gelesen, bevor Sie einen Arbeitsablauf um das Modell herum planen.
Komplexe Prompts können bis zu zwei Minuten dauern. Die Textwiedergabe ist besser geworden, bei genauer Platzierung und Schärfe aber weiterhin nicht fehlerfrei. Ein dichter Credit-Block sitzt also nicht garantiert im ersten Versuch. Im Deutschen lohnt der gezielte Blick auf Umlaute und ß, weil sich Fehler dort zuerst zeigen. Wiederkehrende Figuren und Markenelemente können zwischen einzelnen Generierungen abweichen, weshalb ein Referenzbild mehr bringt als eine wiederholte Beschreibung. Elemente exakt in ein empfindliches Layout zu setzen, bleibt schwierig. Und wiederholte Bearbeitungen können trotz der Fortschritte weiterhin Details verändern, die bleiben sollten.
Der letzte Punkt hat eine handwerkliche Antwort statt einer sprachlichen: Muss ein Bereich pixelgenau erhalten bleiben, montieren Sie die freigegebene Bearbeitung zurück ins Original, statt das Modell darum zu bitten.
ChatGPT Images 2.5 auf Morphic
Beide Modelle laufen heute auf Morphic. Sie erzeugen daraus Bilder aus Text und bearbeiten mitgebrachte Aufnahmen.
Pro Bearbeitung nutzen Sie bis zu 10 Referenzbilder. Die Ausgabe läuft in 1080p, 1440p oder 2160p. Dazu kommen neun Seitenverhältnisse von 21:9 bis 9:16 plus auto, eigene Maße und alle Qualitätsstufen inklusive xhigh und max. Wer nach ChatGPT Images 2.5 fragt, bekommt GPT-Image-2.5 Flare, den richtigen Standard. Nennen Sie Sunburst, wenn Sie die Präzisionsstufe für eine Kette von Bearbeitungen brauchen.
Der Vorteil gegenüber ChatGPT liegt im Vergleich. Derselbe Prompt geht auf demselben Canvas an Nano Banana Pro, Seedream 5 Pro, Flux 2 Pro oder Grok Imagine Image 2.0. Das fertige Standbild wird dort zum Clip animiert, ohne Dateien zwischen Programmen zu schieben. ChatGPT Images 2.5 gehört zu den bezahlten Tarifen von Morphic. Der übrige Katalog steht im kostenlosen Tarif offen, wenn Sie den Arbeitsbereich zuerst ausprobieren möchten.
Einfache Preise
Starten Sie noch heute kostenlos, mit der Option, jederzeit zu upgraden oder zu kündigen.
Basic
2400 monatliche Credits
1 Nutzer
Alle Modelle
Workflows
Standard
3625 monatliche Credits
1 Nutzer
Alle Modelle
Workflows
Pro
6350 gemeinsame monatliche Credits
1 Nutzer
Alle Modelle
Workflows
Max
24650 gemeinsame monatliche Credits
1 Nutzer
Alle Modelle
Workflows
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