
Zwei granulierende Pigmente treffen sich
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine abstrakte Studie zweier stark granulierender Pigmente, die sich in der Mitte eines nassen Blattes treffen: Ultramarin von links, Siena gebrannt von rechts. Beide setzen sich getrennt in die Papierstruktur. Statt sich sauber zu mischen, sprenkeln und fleckern sie an der Berührungsstelle, und die schwereren Partikel sammeln sich sichtbar in den Vertiefungen. Es gibt kein Motiv, nur die zwei Farben und die Naht dazwischen. Die Lasur läuft an allen vier Rändern ausgefranst aus, rundherum blankes Papier. Format 1:1.
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Mohnstudie, trocken auf trocken gemalt
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine einzelne Klatschmohnblüte als präzise botanische Studie. Jede Lasur liegt auf völlig trockenem Papier, sodass jede Schicht über der darunter eine saubere, scharfe Kante behält und nichts verläuft. Drei aufeinanderfolgende Lasuren bauen das Blütenblatt von blassem Scharlach zu tiefem Karmin auf, die Adern bleiben feine Linien aus unberührtem Papier. Stiel und eine Knospe gehören dazu, der Rest des Blattes bleibt weiß. Kontrolliert und bedacht statt locker. Feine Zobelhaar-Details. Format 4:5.
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Mischtabelle zweier gekreuzter Farben
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Zwei-Farben-Mischtabelle, ein Raster aus fünf mal fünf handgemalten Quadraten. Ein warmes Gelb nimmt von links nach rechts im Anteil zu, ein Phthaloblau von oben nach unten. Die Ecken sind die beiden reinen Farben, die Diagonale läuft durch die Grüntöne dazwischen. Die Quadrate sind von Hand gemalt, mit leicht unebenen Rändern und kleinen Lücken aus blankem Papier dazwischen. Keine Beschriftung. Schlichter weißer Rand. Format 1:1.
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Seitenstraße in Tusche und Aquarell
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine schmale Seitenstraße mit hohen Häusern und Fensterläden. Sie ist zuerst mit lockerer, kratziger wasserfester Tuschelinie gezeichnet, die Perspektive leicht wackelig. Danach wird schnell mit Farbe überwaschen, die an mehreren Stellen über die Linien hinausläuft und an anderen davor stehen bleibt. Manche Bereiche bleiben reine Linie ganz ohne Farbe. Eine Figur ist mit zwei Strichen angedeutet. Palette aus warmem Grau, Ocker und einem stumpftürkisen Fensterladen. Die Lasur bleibt an beiden Enden der Straße offen. Format 3:2.
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Ansicht in Lasur koloriert
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Architekturansicht eines dreigeschossigen Stadthauses. Zuerst mit feiner Tuschelinie am Lineal gezogen, sodass jede Öffnung und jede Schicht stimmt, dann mit flachen, gleichmäßigen Lasuren innerhalb der Linien koloriert, um Materialien anzudeuten: warmes Backsteinrot für die Wände, kühles Grau für den Schiefer, eine blasse Lasur für das Glas. Die Lasuren sind flach und gleichmäßig statt ausdrucksstark. Kleine Figuren am Fuß, locker gezeichnet, für den Maßstab. Schlichter Rand aus blankem Papier, kein Hintergrund. Format 4:5.
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Menüillustration eines einzelnen Gerichts
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Ein einzelnes angerichtetes Gericht als Menüillustration. Es schwebt auf blankem weißem Papier, ohne Tisch, Hintergrund oder Schatten, bis auf einen schwachen grauen direkt unter dem Teller. Eine Schale reifer Tomaten und gezupftes Basilikum, in wenigen sicheren, gesättigten Strichen gemalt statt sorgfältig ausgearbeitet. Die hellsten Flächen der Tomaten bleiben unbemaltes Papier. Im ganzen Bild höchstens etwa zwanzig Pinselstriche. Palette aus Scharlach, tiefem Grün und warmem Creme. Format 1:1.
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Blatt mit noch aufgeklebtem Rand
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Ein fertiges Aquarell, als körperliches Blatt fotografiert, noch auf dem Brett aufgeklebt. Ringsum läuft ein sauberer, gerader Rand aus unbemaltem Papier, wo das Gummierband gehalten hat, und die Fläche ist leicht gewellt, wo schwere Lasuren getrocknet sind. Im Inneren eine lockere Studie eines regengewaschenen Hangs, mit zwei weichen Backruns im Vordergrund. Der Bandrand ist leicht verfärbt. Weiches, gleichmäßiges Licht über dem welligen Papier zeigt die Struktur im Streiflicht. Format 3:2.
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Gezielte Backruns in einer antrocknenden Lasur
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Studie, in der klares Wasser und nassere Farbe gezielt in eine Lasur getropft wurden, die schon anzutrocknen begann. Es entstehen drei deutliche Blumenkohl-Backruns, jeweils mit blasser Mitte und einem harten, gezackten, dunkleren Rand, wo das Pigment nach außen geschoben wurde. Der Grund ist eine breite Lasur in Oliv und gebranntem Orange über das ganze Blatt. Sie erinnert an einen flechtenbewachsenen Fels, ohne ein Bild davon zu sein. Kein Motiv gezeichnet. Ausgefranste Lasurränder an allen Seiten. Format 4:3.
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Zwei Birnen mit freigelassener Lichtseite
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Zwei Birnen auf einem Tisch. Die Schattenseite jeder Birne ist nass-in-nass gemalt, sodass die Farbe weich ins feuchte Papier verläuft. Die Lichtseite ist blankes, völlig unberührtes Papier und nicht blass übermalt. Darunter liegt ein weicher Schlagschatten in einer einzigen grauen Lasur. An manchen Stellen scheint die Bleistiftvorzeichnung durch die Farbe. Locker und schnell, der Lasurrand um den Tisch ausgefranst und offen. Palette aus Ocker gelb, Olivgrün und einem violettgrauen Schatten. Format 1:1.
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Skizzenbuch bei zwei Studien aufgeschlagen
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Ein aufgeschlagenes Aquarell-Skizzenbuch, flach fotografiert. Das Papier ist wellig und gewölbt, wo die Lasuren getrocknet sind, und der Mittelfalz wirft einen weichen Schatten. Auf der linken Seite steht eine kleine, schnelle Hangstudie in drei Lasuren, rechts zwei Farbfelder und eine halb fertige Baumstudie. Kurze handschriftliche Bleistiftnotizen dazwischen, zu klein, um als Wörter lesbar zu sein. Beide Studien enden weit vor dem Seitenrand. Ein Ring von einer Kaffeetasse in der unteren Ecke. Format 3:2.
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Blätter durch Malen der Zwischenräume
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Gruppe blasser Blätter, ganz durch negatives Malen entstanden. Der Pinsel berührt die Blätter selbst nie. Ihre Formen ergeben sich nur, weil nacheinander dunklere Lasuren in die Lücken rundherum und dahinter gesetzt wurden. Drei zurücktretende Schichten, jede dunkler als die vorige. Die Blätter vorn sind blankes weißes Papier, die dahinter werden zunehmend tiefgrün. Nirgends sind Konturen gezeichnet. Die dunkelste Lasur läuft in den Ecken aus. Format 4:5.
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Flussmündung unter nassem Himmel
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine weite Flussmündung bei Ebbe. Der Himmel ist nass-in-nass gemalt, sodass Grau und warmer Ocker ohne harte Kanten ineinanderlaufen. Das Ufer darunter ist auf trockenes Papier gemalt, sodass Schlickbänke und ferne Gebäude scharfe Kanten behalten. Ein blasser Streifen unbemalten Papiers entlang der Wasserlinie steht für Licht auf dem Wasser. Locker und schnell, die Lasur am unteren Rand offen statt bis zur Kante gefüllt. Palette aus Paynesgrau, Siena natur und etwas Indigo. Format 2:3.
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Schneeszene aus blankem Papier
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Winterlandschaft, in der jede schneebedeckte Fläche völlig unbemaltes Papier ist, ohne einen einzigen Strich in Weiß oder hellem Ton. Gemalt wird nur, was nicht Schnee ist: eine Reihe dunkler kahler Bäume, eine graue Steinmauer, eine weiche blaugraue Lasur für die Schatten auf den Wehen und ein kalter, blasser Himmel. Der Schnee wirkt als das Hellste im Bild allein deshalb, weil nichts über ihn gelegt wurde. Insgesamt sehr wenige Striche. Palette aus Indigo, Umbra und kaltem Grau. Format 3:2.
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Kopfstudie in drei Lasuren
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Kopf-und-Schulter-Studie einer älteren Frau, aufgebaut aus genau drei transparenten Lasuren. Zuerst ein blasses Siena natur über das ganze Gesicht, dann ein Krapplack rosa in Wangen und Lippen, dann ein kühles Blaugrau im Schatten unter dem Kiefer und neben der Nase. Jede lässt die darunterliegende Schicht durchscheinen. Stirn, Nasenrücken und ein Wangenknochen bleiben völlig unbemaltes Papier. Das Haar ist mit zwei lockeren Strichen angedeutet. Die Ränder an den Schultern bleiben offen. Format 4:5.
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Salz in eine feuchte Lasur gestreut
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Texturstudie, in der grobes Salz in eine feuchte Lasur gestreut wurde, gerade als der nasse Glanz verschwunden war. Beim Auflösen schob es das Pigment beiseite und hinterließ über einem tiefen türkisen Grund eine Streuung blasser, unregelmäßiger Sternformen. Jede hat einen etwas dunkleren Rand, wo die Farbe verdrängt wurde. Einige ungelöste Körner liegen noch auf der Oberfläche. Kein Motiv, ausschließlich Textur. Ausgefranster Lasurrand, dahinter blankes Papier. Format 1:1.
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Hase in Trockenpinsel-Fell
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Studie eines aufmerksam sitzenden Hasen. Sein Fell besteht ganz aus gebrochenen Trockenpinselstrichen, die entlang der echten Wuchsrichtung gezogen sind. An den Flanken fächern sie auf und folgen der Rückenkurve, zwischen den Strichen schimmert überall weißes Papier. Ohren und Auge sind mit feinem Pinsel in zwei klaren Lasuren gemalt, für den Kontrast. Kein Hintergrund, das Tier schwebt auf blankem Papier, die Striche laufen am Fuß aus. Palette aus Umbra natur, warmem Grau und einem schwarzen Auge. Format 4:5.
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Farbfelder von zwölf Pigmenten
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine Pigment-Testkarte aus zwölf Quadraten im Raster vier mal drei. Jedes ist als abgestufte Lasur gemalt, oben in voller Farbstärke, unten fast klares Wasser, sodass das Verdünnungsverhalten jedes Pigments sichtbar wird. Die Quadrate sind von Hand mit leicht unebenen Rändern gemalt und liegen nicht perfekt ausgerichtet. Unter jedem steht ein kurzes handschriftliches Bleistiftetikett, zu klein, um als Wörter lesbar zu sein. Schlichter weißer Papierrand. Die Palette reicht durch Erdtöne, Blautöne und ein leuchtendes Rot. Format 4:3.
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Nasses Pflaster nach dem Regen
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Eine nasse Stadtstraße nach dem Regen. Die Spiegelungen im Pflaster entstehen, indem Farbe in weichen senkrechten Strichen in eine noch feuchte Lasur nach unten gezogen wird, statt die Szene darüber zu spiegeln. Eine Ladenfront und eine rote Markise darüber, ihre Farben als verschwommene senkrechte Bänder in die Straße gezogen. Schmale Linien aus unbemaltem Papier am Bordstein bilden die hellsten Spiegelungen. Figuren sind mit je zwei Strichen angedeutet. Palette aus Paynesgrau, Rotocker und einem warmen Gelb. Format 2:3.
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Hafen mit abgedecktem Takelwerk
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Ein kleiner Hafen mit zwei festgemachten Fischerbooten. Takelwerk und Festmacher sind feine helle Linien aus völlig unberührtem Papier, nach dem Entfernen der Abdeckflüssigkeit freigelegt, weit dünner und schärfer, als ein Pinsel sie malen könnte. Der Himmel dahinter ist eine einzige lockere nasse Lasur, direkt über die Abdeckung gelegt. Die Rümpfe sind im Trockenpinsel auf rauem Papier gemalt, sodass die Papierstruktur die Farbe bricht. Palette aus Indigo, Rost und blassem Ocker. Lasur am unteren Rand offen. Format 3:2.
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Einmachgläser im Gegenlicht
Aquarell auf Cold-Pressed-Papier aus Baumwolle, nur transparente Lasuren, nirgends weiße Farbe. Drei Gläser auf einer Fensterbank im Gegenlicht. Ihre Transparenz entsteht fast ganz aus dem, was unbemalt blieb: lange senkrechte Streifen blanken weißen Papiers an der Seite jedes Glases und nur wenige dünne blasse Lasuren für Schultern, Ränder und Inhalt. Dahinter eine einzelne weiche graue Lasur für die Fensternische. Die Schatten auf der Bank sind als blasse Farbbänder statt in Grau gesetzt. Sehr wenige Striche. Palette aus blassem Meergrün, Grau und einem Bernstein. Format 4:5.
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